{"id":141,"date":"2012-06-01T23:00:31","date_gmt":"2012-06-01T22:00:31","guid":{"rendered":"http:\/\/mkontour.rtwblog.de\/?p=141"},"modified":"2012-06-01T23:00:31","modified_gmt":"2012-06-01T22:00:31","slug":"oranje","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mkontour.rtwblog.de\/?p=141","title":{"rendered":"Oranje!"},"content":{"rendered":"<p>Nun ging es also weiter nach Holland. Um wieder einmal eine Datumangabe zu machen: Es war Sonntag, der 6. Mai. Da wir beide bereits in Amsterdam waren, entschieden wir uns nach Rotterdam zu gehen. Am Campingplatz angekommen, fragten wir an der Rezeption, wie lange man brauche, um ins Stadtzentrum zu kommen. Mit dem Bus sei man in 10 Minuten dort, sagte sie uns. Und zu Fuss? Da schaute sie uns mit grossen Augen an. Sicher 40 Minuten, aber wir sollen doch den Bus nehmen. Nein, nein. Wir doch nicht. Wir spazieren lieber gem&#252;tlich in die Stadt. So machten wir uns schon bald auf den Weg. Nach vielen rustikalen, alten und steinernen St&#228;dten, war Rotterdam ein v&#246;llig anderes Stadtbild \u2013 modern und abstrakt. Wir flanierten durch die Einkaufsstrassen, gingen zum Hafen und g&#246;nnten uns ein Kaffee mit Dessert :). In allen L&#228;den konnte man jegliche Fussball-Fanartikel kaufen. Oranje, Oranje! Ein neues Land bedeutet ja einen neuen Autoaufkleber. Nie h&#228;tte ich gedacht, dass es gerade in Holland so schwierig sein wird, einen Aufkleber zu finden. Ich meine die Fanartikel beinhalteten alles \u2013 Autoseitenspiegelh&#252;llen, Fahnen, Geschirr, Becher, Servietten, H&#252;te, usw. Schlussendlich fand ich in einem kleinen Laden einen Aufkleber. Die Klebersammlung konnte also um ein 6. Land erweitert werden. Uns beiden hat jetzt Amsterdam definitiv besser gefallen.<\/p>\n<p>Am Sonntag fuhren wir weiter nach Groningen. Die Fahrt dorthin war wundersch&#246;n. Wir &#252;berquerten das Meer auf einer laaaangen Br&#252;cke. Herrlich! Unser Campinglatz war wundersch&#246;n in Mitten eines Parks gelegen. Wieder machten wir uns zu Fuss auf den Weg. Wiederum in 40 Minuten kamen wir im Stadtzentrum an. Groningen war hat uns gut gefallen. Wir erklommen einen Turm, und hatten eine wunderbare Aussicht auf die Stadt. Bevor wir uns wieder auf den Weg zur&#252;ck zum Camping machten, genehmigten wir uns noch ein Ap\u00e9ro &#8211; Nachos mit Bier. Zum Abendessen gab es dann leckeres Raclette mit Poulet :). Unser Hollandaufenthalt musste jetzt halt etwas unter unserem verl&#228;ngerten Belgienaufenthalt leiden. So verbrachten wir nur 2 Tage in Holland. Unser Zeitplan war leider etwas gedr&#228;ngt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>8. Mai, n&#228;chster Halt: Cuxhaven, Deutschland. Das ist ein s&#252;sses St&#228;dtchen an der Nordsee. Leider war das Wetter nicht so berauschend. Die Strandk&#246;rbe waren nat&#252;rlich (noch) leer, und es war gerade Ebbe = keine sch&#246;nen Strandfotos. Uns bereitete aber etwas anderes mehr Sorgen: Es schien, als ob meine 2. Batterie kaputt sei. Ich meinte sie einmal \u201ekochen\u201c geh&#246;rt zu haben. Ausserdem war da so ein spezieller Duft im Raum, und der K&#252;hlschrank funktionierte nicht mehr. Da ich eh mit meiner Familie skypen wollte, fragte ich sogleich meinen Bruder nach Rat. Regula und ich gingen am n&#228;chsten Morgen zur n&#228;chsten Garage, und erkl&#228;rten unser Problem. Wir wurden dann gebeten Platz zu nehmen, weil sich das der Meister ansehen m&#252;sse. Nach ca. 20 Minuten (oder noch l&#228;nger) und einem Kaffee, wurde uns gesagt, dass sie uns nicht helfen k&#246;nnen. Hallo? Ihr k&#246;nnt doch eine Autobatterie auswechseln, oder kurz kontrollieren, ob die Batterie wenigstens noch funktioniert? Nein, das sei ihnen zu heikel bei Batterien f&#252;r Wohnmobile. Pffff! Wenigstens empfahlen sie uns eine andere Garage. Erst nach dem 3. Anlauf wurde uns dann geholfen. Ein sympathischer Typ nahm sich unserem Problem an. Er nahm Messungen vor, und sagte, dass er nicht genau sagen k&#246;nne, ob die Batterie wirklich kaputt sei. F&#252;r eine genaue Diagnose m&#252;sste er die Batterie 24 Std. aufladen k&#246;nnen. So viel Zeit hatten wir nicht. Er sagte auch, dass er uns jetzt einfach eine neue Batterie verkaufen k&#246;nnte, obwohl ja die alte Batterie evtl. noch funktionieren w&#252;rde. Das sei aber nicht der Sinn der Sache. Also holte er eine gebrauchte Batterie, und tauschte diese gegen meine \u201ekaputte\u201c Batterie aus. GRATIS! So kam ich also gratis zu einer neuen Batterie. Da er wirklich kein Geld wollte, habe ich ihm als Dank eine Tafel Schokolade gegeben. Er freute sich dar&#252;ber :).<\/p>\n<p>Problem gel&#246;st? Nicht ganz. Der K&#252;hlschrank funktionierte immer noch nicht. Jetzt wusste ich wenigstens, dass es nicht an der Batterie lag. Wir fuhren dennoch weiter nach Hamburg. Regula\u2019s letzter Halt auf unserer 3-w&#246;chgien Reise. Und dort erlebten wir eine \u201eb&#246;se\u201c &#220;berraschung\u2026<\/p>\n<p>Fortsetzung folgt \ud83d\ude42<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun ging es also weiter nach Holland. Um wieder einmal eine Datumangabe zu machen: Es war Sonntag, der 6. Mai. Da wir beide bereits in Amsterdam waren, entschieden wir uns nach Rotterdam zu gehen. Am Campingplatz angekommen, fragten wir an der Rezeption, wie lange man brauche, um ins Stadtzentrum zu kommen. 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