{"id":172,"date":"2012-06-16T16:19:13","date_gmt":"2012-06-16T15:19:13","guid":{"rendered":"http:\/\/mkontour.rtwblog.de\/?p=172"},"modified":"2012-06-16T16:19:13","modified_gmt":"2012-06-16T15:19:13","slug":"erste-tage-in-schweden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mkontour.rtwblog.de\/?p=172","title":{"rendered":"erste Tage in Schweden"},"content":{"rendered":"<p>Von Silkeborg ging die Fahrt nun also weiter nach Frederikshavn. Leider war wieder einmal Sonntag. Das vergesse ich immer wieder. Beim Reisen vergesse ich die Wochentage\u2026 So war nicht viel los in Frederikshavn. Ich schlenderte trotzdem durch die Strassen. Es blieb dann halt beim \u201eWindow-Shopping\u201c. Das war auch besser so. Die F&#228;hre kostete mich schon genug! Sparen ist angesagt, die Reise geht doch noch eine Weile. Und jetzt komme ich in die richtig teuren L&#228;nder. Ich habe mir in der N&#228;he von Frederikshavn einen Stellplatz bei einem Bauernhof herausgesucht. Diese &#220;bernachtung kostet n&#228;mlich nur 85 DKK (ca. 15 CHF) inkl. Dusche. Es war zwar kein richtiger Bauernhof mehr. Sie haben wohl Hunde, Kaninchen, H&#252;hner, Tauben und Kanarienv&#246;gel, aber weder K&#252;he, Rinder, Schweine, Fr&#252;chte, Gem&#252;se, noch Getreide. So wie ich das verstanden habe, ziehen sie B&#228;ume. Das Holz verkaufen sie dann an Betriebe zur Weiterverarbeitung, oder an Privatpersonen (Chemineholz). Letztes Jahr setzten sie 80\u2018000 Baumpflanzen. Der Platz war super. Aber ohne jegliches Mobilnetz. Ich hatte auf jeden Fall keinen Empfang. W&#228;hrend meinem Gr&#246;nlandaufenthalt habe ich die Reisef&#252;hrer studiert, und mir einen &#220;berblick &#252;ber der Gegenden verschaffen. Am fr&#252;hen Abend legte ich noch meine Schweden\/Norwegen-Route fest. Planung muss halt schon sein, sonst f&#228;hrt man nur ziellos durch die Gegend.<\/p>\n<p>Auch in der zweiten Nacht im Bus habe ich super geschlafen. Es ist schon wieder sch&#246;n mit dem Bus unterwegs zu sein :). Den n&#228;chsten Morgen ging ich gem&#252;tlich an. Meine F&#228;hre legte erst um 14h los, und ich musste eine halbe Stunde fr&#252;her dort sein. Ich schlief aus, ging joggen, fr&#252;hst&#252;ckte, und machte den Abwasch. Etwas nach 12.00h fuhr ich dann zur&#252;ck nach Frederikshavn. Ich wollte n&#228;mlich noch ins Touristoffice. Ich hatte noch keine genaue Ahnung, wo die Campingpl&#228;tze in G&#246;teborg sind. Man konnte dort zum Gl&#252;ck gratis ins Internet. So suchte ich mir einen heraus, und fotografierte den Wegbeschrieb mit dem Handy. Tiptop!<\/p>\n<p>Die F&#228;hre war gr&#246;sser, als die von Deutschland nach D&#228;nemark. Im Innern hatte es viele diverse Spielautomaten, einen grossen Shop, drei Restaurants, ein Internetcaf\u00e9, und nat&#252;rlich Kabinen zum Mieten, falls man etwas schlafen wollte. Die &#220;berfahrt dauerte im Ganzen knapp 3.5 Stunden. Dank meinem fotografierten Wegbeschrieb, habe ich den Campingplatz gut gefunden. Er liegt ca. 7km s&#252;dlich von G&#246;teborg. Ich kam ca. gegen 18.00h dort an, und habe nicht mehr viel unternommen. Eine kurze Campingplatzbesichtigung, das Abendessen kochen und ein Spaziergang durch die Gegend. Am n&#228;chsten Morgen machte ich mich zu Fuss auf den Weg in die Stadt. Nach 1.5 Stunden erreichte ich das Stadtzentrum. Ich besichtigte die empfohlenen Sehensw&#252;rdigkeiten, wie z. B. das Hafengebiet, das Haga-Quartier, die Feskek&#246;rka (Fischkirche \u2013&gt; ein Fischmarkt), G&#246;teborgs Prachtstrasse \u201eKungssportsavenyn\u201c, usw. Die Stadt hat mir gefallen. Es ist aber nicht eine Stadt, die ich jemandem unbedingt weiterempfehlen w&#252;rde. Daf&#252;r war sie zu durchschnittlich, nichts Spezielles. Zuerst dachte ich, dass ich f&#252;r den R&#252;ckweg den Bus nehmen werde. Da es aber so sch&#246;nes Wetter war, entschloss ich mich den 1.5-st&#252;ndigen Weg auch wieder zur&#252;ck zu gehen.<\/p>\n<p>Als n&#228;chstes Ziel hatte ich mir Karlstad, mit einem kurzen Stopp in Amal, notiert. Den einen oder anderen kommt die Stadt Amal sicher bekannt vor. Sie wurde \u201eber&#252;hmt\u201c durch den Film \u201eRaus aus Amal\u201c, der eine lesbische Teenagerliebe in der schwedischen Provinz schilderte. Wir haben diesen Film in der 2. Oberstufe (oder so) angeschaut. Ich habe dann in meinem Stellplatzf&#252;hrer gelesen, dass man in Amal nur f&#252;r 100 SEK (ca. 14 CHF) &#252;bernachten kann. In Karlstad w&#252;rde ich mind. das Doppelte bezahlen. Ich habe mich kurzfristig entschieden Karlstad auszulassen, und den sonnigen Tag am See \u201eV&#228;nern\u201c (der gr&#246;sste See Schwedens) zu verbringen. Eigentlich h&#228;tte man im Touristoffice diese 100 SEK bezahlen m&#252;ssen. Da es aber genau an diesem Tag geschlossen war, zahlte ich nichts. \ud83d\ude42<\/p>\n<p>stay happy!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Silkeborg ging die Fahrt nun also weiter nach Frederikshavn. Leider war wieder einmal Sonntag. Das vergesse ich immer wieder. Beim Reisen vergesse ich die Wochentage\u2026 So war nicht viel los in Frederikshavn. Ich schlenderte trotzdem durch die Strassen. Es blieb dann halt beim \u201eWindow-Shopping\u201c. Das war auch besser so. 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