{"id":293,"date":"2012-09-01T19:04:44","date_gmt":"2012-09-01T18:04:44","guid":{"rendered":"http:\/\/mkontour.rtwblog.de\/?p=293"},"modified":"2012-09-01T19:04:44","modified_gmt":"2012-09-01T18:04:44","slug":"hohe-tatra","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mkontour.rtwblog.de\/?p=293","title":{"rendered":"Hohe Tatra"},"content":{"rendered":"<p>Die zwei Tage in der Hohen Tatra waren einfach hammerm&#228;ssig! Es war richtig sch&#246;n wieder einmal auf einem Berg zu stehen, und die Aussicht zu geniessen :). Die Umgebung der Hohen Tatra ist einfach traumhaft. Die markanten Berge sind sehr beeindruckend. Der h&#246;chste Berg von der Slowakei, \u201eGerlachovsky stit\u201c (2\u2018655 m.&#252;.M), liegt auch in diesem Gebiet. Diesen kann man jedoch leider nur mit Bergf&#252;hrer besteigen. Wie im vorherigen Bericht erw&#228;hnt, habe ich mir eine Wanderkarte vom Gebiet der Hohen Tatra gekauft. Ich studierte am Abend die verschiedenen Wege, und entschied mich schliesslich f&#252;r folgende Touren:<\/p>\n<p>Tag 1, 30.8.: Eine Rundwanderung zum Lomnicky stit (2\u2018634 m.&#252;.M). Immerhin ist die dritth&#246;chste Erhebung in der Hohen Tatra (so glaube ich) zug&#228;nglich. Man kann jedoch nicht ganz bis zum Gipfel wandern, sondern nur bis knapp 1\u2018800 m.&#252;.M. Das letzte St&#252;ck muss mit der Gondelbahn zur&#252;ckgelegt werden. Total zu wandernde H&#246;henmeter: ca. 930m<\/p>\n<p>Tag 2, 31.8.: Zum h&#246;chsten Berg der Hohen Tatra wandern, der bis zum Gipfel einen Fusspfad hat \u2013 Rysy (2\u2018499 m.&#252;.M). Leider gibt es dort keine Rundwanderung. Ich muss also den gleichen Weg zur&#252;ckwandern. Total zu wandernde H&#246;henmeter: ca. 1\u2018250m.<\/p>\n<p>Der erste Tag: Ich startete vom Campingplatz aus und wanderte Richtung Startpunkt der Rundwanderung. \u201eL&#228;ck, hed das Liit\u201c, dachte ich mir. Im Norden begegnete ich ja oftmals keiner Menschenseele, oder wenn, dann h&#246;chstens einer Hand voll Leuten. Hier wimmelte es nur so von Wanderern. Ich begann also meine Tour. Es war eine sch&#246;ne, m&#228;ssig anstrengende Route. Schliesslich kam ich dann bei dieser Gondelstation an, die zum Lomnicky stit hochf&#252;hrte. Bei der Ticketkasse war ein Zettel angebracht worden: Today, no tickets left for Lomnicky stit. Sold out. What?!? Ich fragte die Dame an der Kasse, ob es wirklich keine Tickets mehr g&#228;be. Nein, es g&#228;be keine mehr, die Tagesanzahl der Tickets sei bereits ausverkauft. Wo gibt\u2019s denn sowas? Pfff! Ich habe mich dann zu einer Alternative entschieden: Neben der Gondelbahn fuhr auch ein Sessellift einen niedereren Gipfel an. Vom Ausstieg des Sesselliftes konnte man dann in ca. 15min. bis zum Gipfel \u201eVelka Lomnicka veza\u201c (2\u20182\u201815m.&#252;.M) wandern. War auch sch&#246;n. Auf dem R&#252;ckweg habe ich sogar noch ein Reh gesehen :). Ich bin am fr&#252;hen Abend m&#252;de beim Campingplatz angekommen. Habe geduscht, etwas gegessen, und dann auf meinem Liegestuhl gechillt und ein Buch gelesen. W&#228;hrend des Tages war es recht warm, aber gegen Abend k&#252;hlt es recht schnell ab. Es ist auch bereits um 20.30h stockdunkel :(!<\/p>\n<p>Der zweite Tag: Ich checkte beim Campingplatz aus, und fuhr einige D&#246;rfer weiter, bis ich beim Ausgangspunkt f&#252;r die heutige Tour ankam. Wieder hatte es viele Leute. Leider sind diese nicht so gespr&#228;chig, weil sie kein, oder nur wenig, Englisch sprechen. Es sind haupts&#228;chlich Slowaken, Polen und Tschechen hier. Die Route startete gem&#228;chlich. Nach 1.5h wurde es steiler. Der Weg bestand haupts&#228;chlich aus Steinpfaden und Steintritten. So war es auch f&#252;r den Kopf anstrengend, denn man musste darauf achten, wo man hintritt. Man h&#228;tte sich leicht den Fuss vertreten, oder ausrutschen k&#246;nnen. Das Hochgehen ging ja noch, mir grauste es bereits wieder denselben steinigen und rutschigen Weg runter zu gehen. Die Gefahr ist ja dann viel gr&#246;sser auf den Steinen auszurutschen. Diesen Gedanken verdr&#228;ngte ich aber sofort, jetzt geht\u2019s ja erstmal hinauf. Ca. 45min. vor Gipfel Rysy hatte es eine H&#252;tte (SAC-&#228;hnlich), wo man etwas Essen und Trinken konnte. Ich weiss nicht, ob man dort auch &#252;bernachten k&#246;nnte. Etwas weiter unterhalb der H&#252;tte hatte es einen Wanderwegweiser mit einer Sense und einem Bild mit einem Sensenmann darauf. Der Sensenmann sagte, \u201ebe careful!\u201c Vorsichtig war ich dann auch. Zuoberst auf dem Gipfel hatte man eine sch&#246;ne Aussicht auf die umliegenden Gipfel und die Bergseen. Rysy ist &#252;brigens ein Grenzberg zwischen Polen und der Slowakei. Man k&#246;nnte ihn auch von der polnischen Seite her erklimmen. Bevor ich mich wieder auf den R&#252;ckweg machte (es hatte auch auf dem Gipfel viele Leute), erlebte ich noch, wie ein junger Mann seiner Freundin einen Heiratsantrag machte. Sie sagte Ja, und er steckte ihr gl&#252;cklich den Ring an den Finger :). Der Abstieg war dann gar nicht so grausam, wie ich es mir vorgestellt hatte. Man musste einfach gut auf den Untergrund und die Schritte achten, und das ging ganz gut.<\/p>\n<p>Das waren wirklich zwei super Wandertage! Die Hohe Tatra kann ich also nur empfehlen. Man k&#246;nnte hier locker eine ganze Woche verbringen.<\/p>\n<p>Es gr&#252;sset euch, Madlene<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die zwei Tage in der Hohen Tatra waren einfach hammerm&#228;ssig! Es war richtig sch&#246;n wieder einmal auf einem Berg zu stehen, und die Aussicht zu geniessen :). Die Umgebung der Hohen Tatra ist einfach traumhaft. Die markanten Berge sind sehr beeindruckend. 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