{"id":304,"date":"2012-09-08T21:51:35","date_gmt":"2012-09-08T20:51:35","guid":{"rendered":"http:\/\/mkontour.rtwblog.de\/?p=304"},"modified":"2012-09-08T21:51:35","modified_gmt":"2012-09-08T20:51:35","slug":"ungarn-und-slowenien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mkontour.rtwblog.de\/?p=304","title":{"rendered":"Ungarn und Slowenien"},"content":{"rendered":"<p>Am Dienstag, 4.9., fuhr ich also direkt zum Balaton (deutsch: Plattensee). Dieser ist der gr&#246;sste Binnensee Mitteleuropas. Ich steuerte das St&#228;dtchen Balatonf&#252;red an (ca. 13&#8217;000 Einwohner). Auf dem Weg dorthin bin ich per Zufall am ungarischen Sitz der Maxon Motor vorbeigefahren. Loda, dachte ich mir, diese Firma kenne ich doch :). Ich parkierte meinen Bus in der N&#228;he der Touristeninformation, holte ein Campingplatzprospekt vom Balaton, und fuhr zum n&#228;chstgelegenen Campingplatz. Den Nachmittag verbrachte ich im St&#228;dtchen. Es ist noch ganz s&#252;ss, jedoch sehr touristisch ausgerichtet. Balatonf&#252;red ist n&#228;mlich bekannt f&#252;r seine Mineralquelle und f&#252;r sein mildes Klima &#8211; so wird dieser Kurort j&#228;hrlich von 50&#8217;000 Urlaubern besucht. Am n&#228;chsten Tag fuhr ich auf die andere Seeseite. Karol hat mir n&#228;mlich Si\u00f3fok empfohlen. Si\u00f3fok ist mit 25&#8217;000 Einwohnern die gr&#246;sste Stadt am See. Ich hoffte dort einen Sticker mit der ungarischen Flagge zu finden. In Balatonf&#252;red war ich n&#228;mlich erfloglos. Es schien schon fast so, als ob meine Stickersammlung eine L&#252;cke haben wird. Alle L&#228;den hatten Magnete, aber keine Sticker&#8230; Doch pl&#246;tzlich wurde ich dann doch noch f&#252;ndig. Das war glaub der letzte und einzige Aufkleber, den man hier in Si\u00f3fok noch hatte. Den restlichen Nachmittag genoss ich auf dem Campingplatz direkt am See. Der Balaton ist nicht sehr tief. Seine durchschnittliche Tiefe betr&#228;gt 3.25m. Diese geringe Tiefe erm&#246;glicht eine rasche Erw&#228;rmung des Wassers. Im Sommer kann der See eine Wassertemperatur bis zu 30\u00b0C aufweisen. Das ist dann wohl nicht mehr eine wirkliche Abk&#252;hlung. Ich war aber wirklich &#252;berrascht wie nieder das Wasser am Ufer ist. Ich konnte sicher 100m in den See hinaus gehen, und war nur bis zur H&#252;fte im Wasser. So etwas hatte ich noch nie erlebt. Das ist nat&#252;rlich ein Paradies f&#252;r Kinder, und die Eltern m&#252;ssen sich auch weniger Sorgen machen.<\/p>\n<p>Ich z&#228;hlte die N&#228;chte, die mir noch verbleiben, bis meine Cousine Nadine am 9.9. in Zagreb ankommt. Ich &#252;berlegte mir, ob ich noch nach Slowenien fahren soll, oder die restlichen Tage in Ungarn verbringen soll. Ich wusste nicht viel von dieser Umgebung in Ungarn, und wusste darum nicht so recht, ob es noch etwas Interessantes auf dem Weg nach Zagreb geben w&#252;rde. H&#228;tte es jedoch sicher gegeben. Aaaaaber, als ich einen Blick auf meine super Landkarte warf, stach mir Maribor ins Auge. Maribor, Maribor &#8211; da klingelt doch etwas. Ja, genau, dort findet doch ein Frauen Weltcup-Skirennen statt. Winter-Skigebiet = Sommer-Wandergebiet. Mein Entschluss war bald gefasst: Ich fahre weiter nach Maribor.<\/p>\n<p>Am Donnerstag, 6.9., fuhr ich also weiter in das 18. Land meiner Reise &#8211; Slowenien. Boah, schon das 18. Land? Ich kann es selber kaum glauben. Ich habe mir im Vorfeld &#252;berlegt, ob ich jetzt f&#252;r Slowenien so eine 7-Tage Autobahnvignette (das ist die k&#252;rzeste Dauer) kaufen soll. Kostenpunkt 15 Euro. Ich bin dann schlussendlich direkt nach der Grenze in eine\u00a0 Tankstelle gegangen, und habe mir so eine Vignette gekauft. Erstens, weil der Weg nach Maribor per Autobahn einfacher war, und Zweitens, weil ich dann auch per Autobahn nach Zagreb fahren m&#246;chte. &#220;brigens, in Kroatien hat es dann Mautstellen :). Habe das jetzt im Vornherein abgekl&#228;rt, hihi. Ich fuhr ca. gegen 16.00h auf dem Campingplatz ein. An der T&#252;r der Rezeption hing ein Zettel, dass man erst um 17.00h wieder da sei. Man solle es sich gem&#252;tlich machen, und man werde dann vorbei kommen. So habe ich es mir gem&#252;tlich gemacht, und informierte mich anhand der aufgelegten Brosch&#252;ren &#252;ber die Gegend. Ich wurde dann sp&#228;ter freundlich begr&#252;sst, und konnte Einchecken. Der Herr hat mir noch meine Fragen &#252;ber die Umgebung beantwortet, und dann schaute ich mich etwas in diesem Quartier um. Der Campingplatz liegt ca. 6km n&#246;rdlich des Stadtzentrums, direkt am Pohorje-Gebirge, wo eben zwei Damen Skiweltcup-Rennen stattfinden (Riesenslalom und Slalom). Am n&#228;chsten Morgen startet ich meine Wanderung. Anstatt die Gondel auf den &#8222;Berg&#8220; zu nehmen (er ist nur 1&#8217;040 m.&#252;.M), &#252;berwindete ich die ca. 700 H&#246;henmeter zu Fuss. Als ich oben angekommen war, ging ich einen Wander-\/Spazierweg entlang. Nach der 4-st&#252;ndigen Rundtour, erreicht ich wieder die Bergstation der Gondelbahn. Ich stieg in die Gondel und genoss die Fahrt ins\u00a0 Tal. Ich erfuhr, dass heute noch das WM-Qualifikationsspiel SUI-SLO in Ljubljana stattfindet. Ich bezweifelte, dass es hier in der Gegend eine Bar mit Liver&#252;bertragung gibt, und ausserdem war ich zu m&#252;de. Die Schweiz hat auch ohne mein Zuschauen gewonnen.<\/p>\n<p>Heute, 8.9., besichtige ich die Stadt\u00a0 Maribor. Ich marschierte bei sonnigem und warmen Wetter in das 6km entfernte Stadtzentrum. Maribor ist die zweitgr&#246;sste Stadt Sloweniens, und gleichzeitig die Hauptstadt der slowenischen Steiermark (Graz (&#214;sterreich) liegt nur 60km n&#246;rdlich). Es hat auch dementsprechend viele &#214;sterreicher hier. Ausserdem darf sich Maribor dieses Jahr (2012) die Kulturhauptstadt Europas nennen. Die Stadt hat mir noch gut gefallen. Sie ist sehr gr&#252;n und vielseitig. Unterhalb des n&#246;rdlichen Ufers der Drau das Pohorje-Gebirge, und oberhalb des s&#252;dlichen Ufers die Weinberge. Hier befindet sich die &#228;lteste Weinrebe der Welt. Sie wird &#252;ber 400 Jahre gesch&#228;tzt. Ich besichtige nat&#252;rlich diese Rebe, und habe mir im &#8222;Haus Der Alten Rebe&#8220; auch ein Glas Weisswein geg&#246;nnt :). Ich schaute noch weitere Sehensw&#252;rdigkeiten an, wie z.B.: die Domkirche, den Hauptplatz, den Markt, den Stadtpark,&#8230;, und genoss das herrliche Wetter.<\/p>\n<p>Das war nun mein letzter Tag, den ich alleine verbracht habe. Ab morgen wird mich meine Cousine Nadine f&#252;r 3 Wochen begleiten. Das werden vermutlich auch die letzten 3 Wochen meiner Reise sein. Unglaublich, wie schnell die Tage, Wochen und Monate verflogen sind!! Ich freue mich sehr, die restliche Zeit mit Nadine zu erleben. Wir werden durch Kroatien fahren, von dort die F&#228;hre r&#252;ber nach Italien nehmen, den &#8222;Stiefel&#8220; hoch fahren, et voil\u00e0, schon sind wir zur&#252;ck in der Heimat :). Die Zeit wird sicherlich viel zu schnell vorbei gehen :(. Darum werde ich wohl fast keine Zeit haben, einen Bericht &#252;ber die letzten Erlebnisse zu schreiben. Das werde ich dann nat&#252;rlich so schnell wie m&#246;glich nachholen &#8211; versprochen.<\/p>\n<p>Aaaalso, mechids gu&#228;d! Bis scho gliiiiii :)!<\/p>\n<p>peace, Madlene<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Dienstag, 4.9., fuhr ich also direkt zum Balaton (deutsch: Plattensee). Dieser ist der gr&#246;sste Binnensee Mitteleuropas. Ich steuerte das St&#228;dtchen Balatonf&#252;red an (ca. 13&#8217;000 Einwohner). Auf dem Weg dorthin bin ich per Zufall am ungarischen Sitz der Maxon Motor vorbeigefahren. Loda, dachte ich mir, diese Firma kenne ich doch :). 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