{"id":37,"date":"2012-03-08T19:35:32","date_gmt":"2012-03-08T18:35:32","guid":{"rendered":"http:\/\/mkontour.rtwblog.de\/?p=37"},"modified":"2012-03-08T19:35:32","modified_gmt":"2012-03-08T18:35:32","slug":"vom-schnee-zum-meer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mkontour.rtwblog.de\/?p=37","title":{"rendered":"Vom Schnee zum Meer"},"content":{"rendered":"<p>Am Sonntag, 4. M&#228;rz 2012, ging nun also meine Reise los. Ich realisierte das noch nicht so wirklich, dass ich jetzt f&#252;r ein gutes halbes Jahr unterwegs sein werde. Wenn ich ehrlich bin, realisiere ich es jetzt auch noch nicht. Ich hatte noch etwas hektische Tage hinter mir. Musste noch dieses und jenes erledigen&#8230;aber jetzt kann ich mich ja davon erholen :).<\/p>\n<p>Die ersten Tage (SO-MI) begleitete mich David. Ich war froh, kam er die ersten Tage mit. So hatte ich Unterhaltung, konnte mich an meine fahrende Wohnung gew&#246;hnen, und w&#228;re nicht alleine, falls etwas passieren w&#252;rde &#8211; einfach ein sicherer Start f&#252;r mein Abenteuer.<\/p>\n<p>Unseren ersten Campingplatz habe ich im Voraus via Internet ausfindig gemacht, da um diese Zeit erst wenige Campingpl&#228;tze offen sind. Ich habe dann gelesen, dass ein Camping in Gresse-en-Vercors (Frankreich) offen hat. 5.5h Fahrzeit. Gut, da fahren wir hin. Damit wir den Weg dorthin sicher finden, habe ich noch die Reiseroute ausgedruckt. Ich fahre ja ohne Navi&#8230;<\/p>\n<p>Um 9.00Uhr gings los. Juhuuuuu! Den ersten Zwischenstopp war bereits in Lungern. Dort konnte ich noch etwas Fleisch abholen, mmhmmm. Dank&#228; Thomi :)! Ca. 7h sp&#228;ter (mit allen Zwischenstopps) erreichten wir Gresse-en-Vercors &#8211; ein Skigebiet in den Bergen. Ja, es hatte Schnee. Ja, es war recht frisch. Zum Gl&#252;ck war die Nebenstrasse zum Campingplatz und drei Stellpl&#228;tze schneeger&#228;umt. So konnte ich tip top mit meinen Sommerpneus hineinfahren. Das Symbol f&#252;r die obligatorische Schneekettenpflicht habe ich einfach &#252;bersehen ;). Ich fragte dann noch an der Rezeption, ob es &#252;ber Nacht Schnee g&#228;be. &#8222;Oui, un peu&#8220;, war die Antwort. Also, hofften wir, dass es wirklich bei &#8222;un peu&#8220; bleibt, damit wir nicht im Schnee stecken bleiben. Gresse-en-V. ist ein kleines Dorf mit einem grossen Tourismusgebiet. Nichts besonderes. Wir waren beide gespannt darauf, wie kalt die Nacht sein wird. Im Schlafsack war es angenehm warm w&#228;hrend fast der ganzen Nacht. Irgendeinmal wurden die F&#252;sse etwas kalt. J&#228;nu! Der Morgen: &#8222;Es Schiimli&#8220; Schnee, Glatteis und gefrorene Fenster (innen und aussen). Zeit f&#252;r einen heissen Tee.<\/p>\n<p>Kurz nach 9.00h fuhren wir weiter. Ganz vorsichtig durch den Schnee und das Eis. Unser n&#228;chstes Reiseziel war Palavas-les-Flots. Das ist ganz in der N&#228;he von Montpellier. Unterwegs machten wir Verpflegungsstopps und auch einen Leutturmbesuch in Carro (westlich von Marseille). Die Fahrt war sehr abwechslungsreich. Wir fuhren zwischen den Bergen (sogar &#252;ber einen Pass mit Schnee), auf der Autobahn, auf Hauptstrassen und am Meer entlang. Also vom Schnee zum Sandstrand :). Es war extrem windig auf der Fahrt. Ich musste extrem Gegensteuer geben. Den Bus hat es manchmal richtig durchgesch&#252;ttelt. In Palavas &#252;bernachteten wir auf einem &#252;berwachten Stellplatz. Man hatte dort Dusche, WC und Strom. Das ist 1. viel g&#252;nstiger und 2. reicht es ja v&#246;llig. Die Nacht war um einiges w&#228;rmer :).<\/p>\n<p>Am 3. Tag nahmen wir die Strecke nach Barcelona in Angriff. Das war bereits David&#8217;s Final Destination. Wir wollten auf einen Campingplatz in der N&#228;he von Barcelona. So dass, wir die Stadt mit &#246;ffentl. Verkehrsmitteln erreichen k&#246;nnen. Wir wussten, in welchem Ort der Camping war. Leider haben wir kurz vor Barcelona etwas die Orientierung verloren, weil es nicht mehr so gut beschildert war. Wir haben dann schlussendlich den Ort gefunden, aber den Campingplatz nicht. Zum Gl&#252;ck sahen wir ein Touristinfo-Zeichen. Dort hat uns dann die nette Frau zwei Campingpl&#228;tze in der N&#228;he herausgesucht. Einer von diesen war jedoch noch nicht offen. Also sind wir zum Camping &#8222;Estrella de Mar&#8220; gefahren. Die nette Frau, die anscheinend sonst wenig Besuch hatte, deckte uns noch mit Prospekten ein. Das mit dem Campingplatz hat alles bestens funktioniert. Wir haben uns auch sofort erkundigt, ob es in der N&#228;he einen Bus nach Barcelona g&#228;be. Tats&#228;chlich, nur einen Katzensprung vom Camping entfernt. Die Fahrt dauert ca. 45 min., und man zahlt 2 Euro pro Strecke.<\/p>\n<p>Am Mittwochmorgen haben wir dann den Bus nach Barcelona genommen. Nach etwa 2\/3 der Strecke musste sich ein kleiner Junge im Bus &#252;bergeben. Direkt neben uns. Wir sind beim Pl. d&#8217;Espanya ausgestiegen, haben uns ein Ticket f&#252;r so einen Touribus gekauft, und haben so den gr&#246;ssten Teil der Stadt besichtigt. Am Mittag gab es Tapas, leckaaaa :). Am sp&#228;teren Nachmittag sind wir dann ersch&#246;pft zum Campingplatz zur&#252;ckgekehrt. David musste so ca. zwischen 18.30-19.00h am Flughafen sein. So fuhren wir fr&#252;hzeitig ab, dass er sicher genug Zeit hatte.\u00a0 Es reichte sogar noch f&#252;r einen Kaffee am Flughafen. Nachdem Check-In, habe ich mich von David verabschiedet, und bin mit dem Bus zur&#252;ck zum Camping gefahren.<\/p>\n<p>Jetzt bin ich alleine. Aber nur kurz. Mein Mami kommt schon bald, juhuuuu! Am Freitagmittag landet sie in Barcelona. Sie kommt eine Woche zu mir in die Ferien :). Ich werde dann wieder berichten&#8230;.<\/p>\n<p>Kilometerstand am 8. M&#228;rz 2012: 1&#8217;417 km<\/p>\n<p>Hasta luego, Madlene<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Sonntag, 4. M&#228;rz 2012, ging nun also meine Reise los. Ich realisierte das noch nicht so wirklich, dass ich jetzt f&#252;r ein gutes halbes Jahr unterwegs sein werde. Wenn ich ehrlich bin, realisiere ich es jetzt auch noch nicht. Ich hatte noch etwas hektische Tage hinter mir. 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