{"id":90,"date":"2012-04-07T19:31:31","date_gmt":"2012-04-07T18:31:31","guid":{"rendered":"http:\/\/mkontour.rtwblog.de\/?p=90"},"modified":"2012-04-09T11:50:52","modified_gmt":"2012-04-09T10:50:52","slug":"90","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mkontour.rtwblog.de\/?p=90","title":{"rendered":"get out and surf!"},"content":{"rendered":"<p>In der Zwischenzeit ist so einiges passiert, aber da ich Probleme mit der Wifi-Verbindung hatte, konnte ich meine Berichte nicht online stellen. Also, alles der Reihe nach:<\/p>\n<p>Ach, wie die Zeit vergeht. Jetzt muss ich wieder &#252;berlegen, was ich so alles erlebt habe\u2026.Ach ja, ich fuhr am 20. M&#228;rz weiter Richtung Sevilla. Mit Campingpl&#228;tzen in der N&#228;he von St&#228;dten hatte ich bis jetzt noch keine so guten Erfahrungen. Also mit der Campinganlage schon, aber mit dem Finden nicht. So wollte es auch dieses Mal nicht anders sein. Ich habe den Platz nicht gefunden. Habe dann mal irgendwo parkiert, und eine Se\u00f1ora nach dem Weg gefragt. Sie sagte dann, dass sie von diesem Camping nichts wisse, aber ich solle mal in diese Richtung fahren. Also bin ich in diese Richtung gefahren. Ich kam dann gl&#252;cklicherweise an einer grossen Ortskartentafel (ihr wisst schon, was ich meine, oder?) vorbei. Habe nebenan parkiert, und mir das angeschaut. Mit einem roten Punkt wurde mein Standort markiert. Also fing ich die Strasse an zu suchen, wo sich der Camping befinden sollte. Ok, gefunden. Los, wieder ins Auto. Habe die Strasse dann gefunden, aber weit und breit kein Campingplatz. Ich parkierte das Auto an dieser Strasse, und fragte in einem Restaurant nach, ob das die Strasse sei, und wo sich der Camping \u201edel Campo\u201c befinde. Diesen g&#228;be es nicht mehr, sagte man mir, *schluck*. Aber ganz in der N&#228;he sei ein anderer. Puuuhh! Im zweiten Anlauf, habe ich diesen dann gefunden \u2013 war ich froh! Den restlichen Nachmittag habe ich relaxed, gelesen, die W&#228;sche gemacht und mein Znacht zubereitet.<\/p>\n<p>Am n&#228;chsten Morgen gings mit dem &#246;ffentl. Bus nach Sevilla. Sevilla ist noch eine sch&#246;ne Stadt, mit diversen Sehensw&#252;rdigkeiten und Bezirken. Ich hab mir dann das <span>Museo del Real Alc\u00e1zar <\/span>angeschaut. Da ich die Alhambra in Granada nicht besichtigt habe, habe ich mir gedacht, ich schau mir eben das Museo del Real Alc\u00e0zar in Sevilla an. Es heisst n&#228;mlich, dass das so quasi der kleine Bruder von Alhambra in Sevilla sei. Den Bezirk \u201eBarrio de Santa Cruz\u201c hat mir ganz gut gefallen; schmale Gassen, sch&#246;ne Pl&#228;tze, viele kleine L&#228;den. Ich bin dann so durch die Gassen spaziert und bin dann bei der Stierkampfarena angekommen. Die konnte man besichtigen. Also eine gef&#252;hrte Tour auf Englisch gegen Bezahlung. Hab ich dann gemacht. War noch interessant so in der Arena zu stehen, und sich vorzustellen, wie das hier so zu und her gehen muss, wenn die Toreros gehen diese armen Stiere k&#228;mpfen. Wir haben den Platz gesehen, wo die Stiere gehalten werden, die Pferdeboxen sind und die kleine Kapelle besichtigt, wo jeder Torero vor seinem Kampf hineingeht und betet. Ausserdem gab es da auch noch ein kleines, interessantes Museum, und der geschichtliche Hintergrund wurde dazu erkl&#228;rt.<\/p>\n<p>Am sp&#228;teren Nachmittag habe ich etwas in einer empfohlenen Tapas-Bar gegessen. Diese Tapas sind echt lecker! So gegen Abend bin ich dann wieder zur&#252;ck zur Bushaltestelle spaziert, und habe auf den Bus gewartet. Ich hab mir dann so &#252;berlegt, wie meine Endstation schon wieder geheissen hatte \u2013 ist mir jedoch nicht mehr in den Sinn gekommen. Dann dachte ich, dass ich die Stelle wohl erkennen werde, weil der Bus ja dort wieder vorbeifahren muss. Falsch gedacht. Irgendwie fuhr der Bus bei der Heimfahrt nicht an der gleichen Haltestelle vorbei. Als ich dann bemerkte, dass ich jetzt eben h&#228;tte aussteigen m&#252;ssen, weil ich nach der n&#228;chsten Kurve per Zufall das Campingplatzzeichen entdeckte, dr&#252;ckte ich \u201eStopp\u201c, stieg bei der n&#228;chsten Station aus und marschierte zur&#252;ck. Zum Gl&#252;ck war es nicht gaaaanz so weit J.<\/p>\n<p>Am 22. M&#228;rz fuhr ich dann weiter nach Sagres \u2013 Portugal. Sagres befindet sich ganz unten links von Portugal. Ich hatte keine Ahnung von diesem Ort. Ich dachte einfach, ich will genau dort hin, an den &#228;ussersten Zipfel Portugals. Sagres ist ein s&#252;sses Dorf mit sch&#246;nen Str&#228;nden und Klippen. Dort blieb ich dann auch nur f&#252;r eine Nacht. Am n&#228;chsten Tag gings n&#228;mlich weiter nach Vale da Telha. Ich habe vorher von diesem Ort auch noch nie was geh&#246;rt, aber da eine Obwaldnerin dort in einem Surfcamp arbeitet, ging ich sie nat&#252;rlich besuchen. Ich bin dann so kurz nach dem Mittag dort angekommen. Sie hat mir dann das ganze Surfcamp gezeigt \u2013 ein cooles Haus mit Pool. Da die ganze Crew noch mit dem Aufbau und dem Putzen des Camps besch&#228;ftigt war, half ich nat&#252;rlich auch gleich mit. Es tat auch wirklich wieder mal gut, etwas zu tun. Am Abend durfte ich dann bei ihnen im Haus zu Abend essen. Meinen Camper habe ich direkt vor dem Haus parkiert, und hab dann auch die Nacht dort verbracht. War noch praktisch, weil ich dann immer die Toilette benutzen konnte J.<\/p>\n<p>Am n&#228;chsten Tag half ich dann wieder beim Aufbau mit. Eigentlich wollte ich dann so im Verlaufe des Nachmittags weiter nach Lissabon fahren. Aber da am Samstagabend eine Livemusik in der einzigen Bar in der Umgebung auftrat, blieb ich nat&#252;rlich. Das durfte ich doch nicht verpassen J. So gingen wir in die ber&#252;chtigte Pira\u00f1ha-Bar. War ganz lustig dort. Musste dann auch noch den traditionellen portugiesischen Schnaps probieren (habe den Namen bereits wieder vergessen)\u2026Ein Shot ging gerade noch. Aber mehr als einen, muss ich nicht trinken.<\/p>\n<p>Ich fuhr dann also erst\u00a0 am Sonntag um 11.00h weiter Richtung Baleal. 5 Stunden Fahrt lagen vor mir. Ich habe auf den Rat geh&#246;rt, nicht Autobahn zu fahren, da es extrem teuer sei, und so wurden aus 3.5h Fahrzeit, eine 5-st&#252;ndige Fahrt \u2013 aber eine sch&#246;ne Fahrt. Ich habe dann mehr oder weniger per Zufall das Maximum Surfcamp gefunden. Mein Bauchgef&#252;hl hat mich einmal mehr nicht im Stich gelassenJ. Ein echt cooles Camp. Ich habe am Anfang den Camper schon etwas vermisst. Jetzt steht er ganz alleine draussen vor dem Camp. Ich \u201ewohne\u201c in einem Appartement in einem 4-er Zimmer. Es hat nebst einem Einzelzimmer und einem Doppelzimmer noch eine gemeinsame K&#252;che und ein kleines Wohn-\/Esszimmer. Ganz gem&#252;tlich. In der 1. Woche hatte ich drei deutsche Zimmergenossinnen. Die waren super nett, und wir verstanden uns bestens. Da sie vorher auch noch nie ein Surfbrett in den H&#228;nden hatten, waren wir alle zusammen im Beginner-Kurs. Im Ganzen waren wir schlussendlich neun Beginner. Der Kurs war genial. Die beiden Surfinstructor waren extrem gut. Ich w&#252;sste nicht, was ich bem&#228;ngeln k&#246;nnte. Nach einigen Einsteig&#252;bungen auf dem Surfbrett im Wasser, hiess es schon bald: \u201eSo, jetzt &#252;ben wir mal den \u201eTake-off\u201c (das Aufstehen)\u201c. Das hat dann zuerst noch etwas gehapert, aber am zweiten Tag gings schon recht gut. Aber ich sag euch die Arme \u2013 mano, die Arme waren bereits am Mittwoch sooooo schwer. Das st&#228;ndige Paddeln ist echt anstrengend. Man wird dann von so einer Welle wieder zur&#252;ckgeworfen, und man kann wieder von vorne beginnen. Mittlerweile geht das aber schon etwas besser. Es macht echt extrem viel Spass. Ausser die \u201eWaschmaschine\u201c (wenn man die Welle nicht kriegt, und dann halt von der Welle durchgesp&#252;lt wird) ist nicht so angenehm. Aber man gew&#246;hnt sich dran ;). Die ganze Woche war immer etwas los. Am Montagabend gabs dann zum Kennenlernen der Leute ein Asian-Food Abendessen. Am Dienstag haben uns unsere Surfinstructor beim Surfen gefilmt. Am Abend wurden dann die Aufnahmen besprochen und erkl&#228;rt, auf was man noch Besonders achten sollte. Am Mittwoch gingen wir in den Fatum-Shop, um zu sehen, wie ein Surfbrett hergestellt wird. Das war echt interessant. Da steckt viel Wissen und Feingef&#252;hl dahinter. Am Donnerstag gabs dann wieder eine Videoanalyse und das Erkennen der Fortschritte der letzten Tage. Am Freitag fand dann das grosse End Of The Week BBQ statt mit einer anschliessenden Caipi-Party :). Ihr seht, ich hatte eine volle Woche. Zum Gl&#252;ck bleibe ich noch eine zweite Woche, die erste ging sooo schnell vorbei. Die drei deutschen M&#228;dels blieben leider nur eine Woche. Jetzt bin ich alleine im Zimmer. Ich weiss nicht, ob da jetzt noch jemand kommt\u2026mal schaun. W&#228;hrend der Woche, also falls nicht gerade Asian-Food oder BBQ auf dem Programm stand, haben wir (Anne, Jule, Val\u00e9rie und ich) zusammen gekocht. Einmal habe ich f&#252;r uns \u201e&#196;lplermagronen\u201c gekocht :). Mhmmm, war das lecker. Am Samstag sind wir dann auf eine Faust surfen gegangen. Der Kurs ist eben von MO bis FR, und am Wochenende kann man dann den Wetsuit und das Surfbrett weiter benutzen, wenn man m&#246;chte. Wir haben dann also den Wetsuit angezogen, haben das Surfbrett unter den Arm genommen und sind zum Strand marschiert. Ich sage nur eines: get out and surf! \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Am Sonntag sind wir mit unseren Beach-Cruiser durch die Gegend geradelt. Peniche und Baleal haben echt einige sch&#246;ne Flecken. Und all die verschiedenen Str&#228;nde sind einfach traumhaft. Man sagt ja, dass Baleal und Peniche das Hawaii von Europa sind. Also, wenn ihr Surfferien machen wollt, kann ich euch dies hier bestens empfehlen &#8211; besonders im Fr&#252;hling und im Herbst :).<\/p>\n<p>Nach der Abreise der drei M&#252;nchner-M&#228;dels war ich die ganze Woche alleine im Zimmer. Aber ich bekam drei neue Appartementbewohner. Am Montag konnte ich dann zur Intermediate-Group aufsteigen. Juhuuu, kein Beginner mehr :). Leider hatten wir diese Woche nicht sooo sch&#246;nes Wetter und gute Wellen wie letzte Woche. Aber dennoch konnte ich mein Surfen verbessern. Ich musste oft die Z&#228;hne zusammenbeissen beim Rauspaddeln. Wenn man n&#228;mlich nicht genug schnell gepaddelt hat, kam schon die n&#228;chste Welle, und man wurde wieder zum Strand zur&#252;ckgesp&#252;hlt, oder man kam &#252;berhaupt nicht vom Fleck. Harte Arbeit, sag ich euch.<\/p>\n<p>Ich werde in n&#228;chster Zeit noch einige Bilder hochladen, und noch etwas mehr zum Surfcamp schreiben. Heute ist mein letzter Abend im Camp. Wir (also die meisten vom Camp) gehen alle zusammen Abendessen.<\/p>\n<p>Morgen geht&#8217;s dann weiter nach Lissabon, da ich diese Stadt noch offen habe.<\/p>\n<p>Hang loose!<\/p>\n<p>~Madlene<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Zwischenzeit ist so einiges passiert, aber da ich Probleme mit der Wifi-Verbindung hatte, konnte ich meine Berichte nicht online stellen. Also, alles der Reihe nach: Ach, wie die Zeit vergeht. Jetzt muss ich wieder &#252;berlegen, was ich so alles erlebt habe\u2026.Ach ja, ich fuhr am 20. M&#228;rz weiter Richtung Sevilla. 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