Zagreb, Winnetou und Inselhüpfen
28 10 2012Wie erwartet, hatte ich während den letzten 3 Wochen meiner Reise keine Zeit über unsere (Nadine und meine) Erlebnisse zu berichten. Es ging einfach alles zu schnell, und ich wollte diese letzten Tag noch so richtig geniessen. Aber nun könnt ihr noch nachlesen, was so alles geschehen ist.
Am 9.9. (nachmittags), holte ich Nadine (meine Cousine) am Flughafen ab. Ich freute mich auf ihren Besuch, und mit ihr meine zwei letzten Länder zu erkunden. Wir fuhren auf den einzigen Campingplatz in der Nähe der Hauptstadt Kroatiens. Wir hatten zu Beginn etwas Schwierigkeiten diesen Camping zu finden, aber wer sucht, der findet. Eigentlich hätten wir noch ins Stadtzentrum gehen wollen, aber da der nächste Bus erst wieder gegen 18.00h gefahren wäre, entschieden wir uns einen gemütlichen Abend zu machen, und Zagreb am nächsten Tag zu besichtigen. Zagreb war dann ganz ok – nichts Besonderes. Am späteten Nachmittag fuhren wir dann bereits zu unserem nächsten Ziel: Plitvicka jezera (Plitvicer Seen) Nationalpark. Dies ist der flächenmässig grösste Nationalpark Kroatiens, und zugleich der Älteste Südosteuropas. Dieser Park wurde vor allem durch die Karl May Verfilmungen (Winnetou) bekannt. Einige See- und Wasserfallszenen wurden in diesem Park gedreht. Der Plitvicer Seen Nationalpark bestehen aus 7 Wasserfällen und aus 16 türkisblauen Seebecken. Es war wirklich eine sehr schöner Park, AAAABER es hatte einfach viel zu viele Leute. Jetzt habe ich vorher gerade noch gelesen, dass dieser Park nur 55 Sonnentage im Jahr hat. Juhuuu, we were lucky! 🙂
Danach fuhren wir weiter, und zwar Richtung Markarska Riviera. Als wir so durch das Landesinnere fuhren, fiehl uns auf, dass viele Häuser gar nicht fertiggebaut sind. Und doch wohnten Menschen darin. Die Gegend, durch die wir fuhren, wirkte eher trostlos, und wir wunderten uns, was diese Menschen hier machen. Es gab nämlich weit und breit NICHTS! Als die Sonne dann langsam unterging, suchten wir uns einen Campingplatz. Der diente uns nur als Übernachtungszweck, denn bereits in den frühen Morgenstunden fuhren wir nach Split, und dort die Fähre zur Insel Hvar zu nehmen. Wir fuhren in der Hafenstadt Stari Grad ein. Auf der 67.5km langen Insel leben knapp 11’500 Einwohner. Das Dorf Stari Grad schauten wir uns kurz an, und fuhren dann weiter zur Hauptstadt Hvar. Es war sonnig und warm, und die Hauptstadt sehr touristisch. Wir bezogen unser Nachtlager an der Ostküste der Insel, in Sucuraj. Wir ergatterten uns einen wunderbaren Meerplatz und konnten einen wunderschönen Sonnenuntergang beobachten. Eigentlich hatten wir uns entschieden, den nächsten Tag auch noch auf diesem Camping zu verbringen. Das Wetter machte uns jedoch einen Strich durch die Rechnung. Als wir am nächsten Morgen aufstanden, war es düster und regnerisch. Schade Marmelade! So nahmen wir wieder die Fähre ans Festland (nach Drvenik). Das Wetter war dort natürlich nicht viel besser. Wir fuhren der Makarska Riviera entlang, die wir uns übrigens schöner vorgestellt hatten, als sie tatsächlich war. Nachdem wir uns kurz die Stadt Markarska angesehen hatten, verschifften wir unser Gefährt bereits auf die nächste Insel – BraÄ. Dort ist die Ortschaft „Bol“ für das Goldene Horn bekannt. Dieses Goldene Horn wird als schönster Strand Kroatiens bezeichnet. Es war auch der einzige Sandstrand, den wir gesehen haben. Geniessen konnten wir unseren Aufenthalt in Bol leider nicht. Es war schlechtes Wetter. Nach einer stürmischen Nacht, fuhren wir auf die gegenüberliegende Seite der Insel, wo wir dann später auch die Fähre zurück nach Split nahmen. Unser Inselhüpfen war somit vorbei. Leider hatten wir halt etwas Wetterpech….chas epä gits.
Kategorien : Schweiz
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