Hallo Litauen

23 08 2012

Am Montagmorgen, 20.8., ging meine Fahrt zurück Richtung Riga. Aber natürlich nicht wieder nach Riga, sondern nach Jurmala. Jurmala liegt 20km westlich von Riga und hat einen feinsandigen, schneeweissen, 30km langen Sandstrand. Die blaue Fahne, die am Strand weht, steht für geprüft gute Wasserqualität. Ich verbrachte den Vormittag und den frühen Nachmittag dort, bevor ich weiter der Küste entlang Richtung Kolka fuhr. Am Kolkasrags stossen die Ostsee und die Rigaer Bucht zusammen. Die Einheimischen nennen diese windige Landspitze „Strand der zwei Meere“. Ich verbrachte den restlichen Tag und Nacht dort. Da es ein schöner Abend war, schnappte ich mir Decke, Buch und Bier und ging zum Strand. So genoss ich die letzten Sonnenstrahlen und einen schönen Sonnenuntergang. Nach einer Runde Joggen am Strand und einer Dusche am nächsten Morgen, fuhr ich die Westküste Lettlands hinunter. Das war meine letzte Nacht in Lettland. Mein Tagesziel war Nida auf der kurischen Nehrung. Unterwegs wollte ich in Liepaja Halt machen, und die Stadt besichtigen. Etwa 70km vor Liepaja stand ein Autostopper am Strassenrand neben einem kleinen Laden. Hmmm, ich habe noch keinen Letten kennengelernt, wäre vielleicht noch ganz interessant und unterhaltsam diesen Typen mitzunehmen. Ich setzte den Blinker, und fuhr an die Seite. Es stellte sich dann heraus, dass es zwei Typen waren, der eine kam gerade aus dem Laden, und dass sie fast kein Wort Englisch sprachen. Jänu, steigt ein! Mein Bauchgefühl gab mir grünes Licht, und mein Verstand übernahm die nötige Vorsicht. Ich fand dann heraus, dass die beiden Jungs, schätzungsweise 19-20 Jahre alt, auf dem Weg nach Deutschland waren, um dort irgendwo zu arbeiten. Es habe nicht viel Arbeit in Lettland, und man verdiene sehr schlecht. Die Jungs, ich konnte mir ihre komischen Namen nicht merken, waren sehr höflich und anständig, aber sie haben gestuuuunken! Das geöffnete Fenster milderte den Geruch zumindest etwas. Sie fragten mich scheu, ob ich nach Liepaja noch weiterfahren werde. Als ich Ja sagte, fragten sie natürlich wohin. Ich sagte Klaipeda (das ist bereits Litauen, und von dort muss ich dann die Fähre zur kurdischen Nehrung nehmen). Sie fragten scheu, ob sie noch bis nach Klaipeda mitfahren dürften. Nach kurzem Überlegen, ob ich den Gestank weitere 100km aushalten kann, erlaubte ich ihnen bis nach Klaipeda mitzureisen. Sie bezahlten die Parkgebühr in Liepaja, und wir vereinbarten uns in 2.5 Stunden wieder beim Auto zu treffen. Sie fragten, ob sie ihre Taschen im Bus lassen dürfen. Ich sagte Ja. Das zeigte mir, dass sie mir auch vertrauten. Ich hätte ja einfach früher mit ihren Sachen abfahren können. Ich ging zum Touristoffice und holte eine Stadtkarte. Ich spazierte durch die Stadt, die 96‘000 Einwohner zählt. Liepaja war als sowjetische Marinebasis 45 Jahre lang für Ausländer und Einheimische ohne Passierschein tabu. Erholt habe sich das alte Libau von den Folgen der Abschottung noch nicht. Man sah das auch ganz gut an den Gebäuden. Momentan wird überall restauriert und viele Strassen werden neu gemacht. Ich erfuhr dann durch ein Plakat, dass hier momentan die Windsurf-Weltmeisterschaften stattfinden. Ich marschierte also zum Strand, um mir ein Bild davon zu machen. Da ich leider keine Ahnung habe, wie diese Wettkämpfe ablaufen, wusste ich auch nicht, was da gerade im Gange war. Es wimmelte einfach nur so von Windsurfern. Nach einiger Zeit am Strand ging ich zurück in die Altstadt, und dann zum Bus, wo ich die beiden wartenden Jungs antraf. Die Fahrt ging also zu Dritt, und mit einem begleitenden Gestank, weiter nach Klaipeda. Ich war dann froh, als wir in Klaipeda ankamen, und ich die beiden Reisebegleiter verabschieden konnte. Meine „Fahrerkabine hat noch die ganze restliche Weiterfahrt und auch noch am nächsten Morgen etwas komisch gerochen. Jänu, es gibt ja Schlimmeres.

Als Erstes ging ich dort in das Tourisoffice, um nach der Fähre zu der Kurischen Nehrung zu fragen. Keine 30 Minuten später war ich auf der Fähre. Nach der kurzen Überfahrt (ca. 5 min.), fuhr ich direkt nach Nida zum Campingplatz (50km Fahrt). Nida liegt nur knapp 10 Kilometer von der russischen Grenze entfernt. Die Kurische Nehrung ist eine schmale, aber fast hundert Kilometer lange Landzunge, die das Haff von der Ostsee trennt. 52km gehören zu Litauen, 46 Kilometer zu Russland. Die Nehrung besteht ausschließlich aus Sand mit riesigen Wanderdünen, die in den vergangenen Jahrhunderten, nach der Abholzung in der frühen Neuzeit, immer wieder Ortschaften unter sich begruben. Seit dem Jahre 2000 gehört sie zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Grosse Düne bei  Nida, eine der grössten Dünen in Europa, wird auch die ostpreußische Sahara genannt. Auf diese Grosse Düne ging ich natürlich, und genoss die schöne Aussicht. Man hätte dort locker einige schöne Urlaubstage verbringen können. Mit dem Fahrrad könnte man die ganze Halbinsel erkundschaften, wandern, am Strand relaxen und im Meer baden. Aber so viel Zeit hatte ich leider nicht. Ich blieb nur eine Nacht. Am nächsten Tag sah ich mir Nida und die Umgebung an. Als es dann gegen 15.00h zu regnen anfing, nahm ich die Fähre zurück nach Klaipeda. Dort schaute ich mir noch etwas die Altstadt an, bevor ich mich wieder auf den Fahrersitz setzte, und ins 2h entfernte Kaunas fuhr. Mit ca. 360’000 Einwohner ist sie die zweitgrösste Stadt Litauens. Ich kam gegen 20.00h auf dem „Campingplatz“ an. Er wird zwar offiziell als Campingplatz angepriesen, erinnert aber eher an einen Stellplatz. Asphaltuntergrund, keine Grünflächen, Container-WC/-Dusche, Strom und eine kleine, überdachte Kochmöglichkeit. Für mich reicht das ja völlig. Nach dem Znacht, studierte ich den Stadtplan, und markierte mir die Orte, die ich morgen besichtigen wollte.

Was ich so alles gesehen habe, werdet ihr schon bald einmal erfahren… 🙂

Liebe Grüsse Madlene



zurück in Lettland

23 08 2012

Ich erreichte Cesis am Vormittag. Nach einem Spaziergang im Städtchen, besuchte ich den Markt. Es gab da nicht viel zu sehen. Überall das gleiche Angebot: Schuhe und Kleider. Es gab noch einen Backwarenstand, der von Wespen gut besucht war. Ich fuhr etwas ausserhalb von Cesis, um eine kurze Rundwanderung zu machen. Auf dieser leichten Wanderung lernte ich zufällig Zoe kennen. Sie wusste nicht so recht, wo der Weg lang ging, und ich schon! 🙂 Ich habe nämlich die Übersichtskarte am Infoboard mit dem Natel fotografiert. Nicht, dass ich wieder fast verloren gehe ;). So wanderten Zoe und ich den restlichen Weg zusammen. Zoe ist auch alleine unterwegs, und kommt aus Australien. Sie ist durch Polen und Litauen gereist, reist nun durch Lettland, geht dann weiter nach Estland, und fliegt von Tallinn wieder zurück nach Australien. Das fand ich noch speziell, dass eine Australierin diese Reiseziele wählt, und mit öffentlichen Verkehrsmitteln reist. Es klappe soweit ganz gut, meinte sie. Nach der Wanderung verabschiedeten wir uns voneinander. Ich fuhr gegen den späteren Nachmittag weiter nach Sigulda, das touristische Zentrum des Nationalparks. Da holte ich mir ja einige Tage zuvor im Touristoffice Broschüren über die Gegend. Ich fuhr trotzdem nochmal beim Touristoffice vorbei, um etwas zu fragen. Sie sagte am Schluss noch etwas über ein lettisches Konzert, das an diesem Abend in der Burgruine stattfindet. Ich fuhr anschliessend zum Campingplatz weiter, der direkt am Gauja-Fluss liegt. Es war so ein sonniger und warmer Tag, dass ich meine Badesachen inkl. Buch packte, und zum kleinen Strandabschnitt am Fluss ging. Aaah, war das schön einfach am Strand zu liegen, sich von der Sonne wärmen zu lassen, und in einem Buch zu lesen. Am Abend ging ich dann an dieses Konzert. Ich habe zwar kein Wort verstanden, da alles auf Lettisch war, aber es war ganz gut. Das 2-stündige Konzert von 3 Männern (Hauptsänger) und 4 Frauen (Nebenstimmen) kostete mich schlappe 5.40 CHF. Am nächsten Morgen, 19.8., auf dem Campingplatz sprach mich eine Frau vor der Rezeption in Englisch an, ob ich wisse, wo sie sich für die Kajaktour melden müsse. Sie habe sich gestern per Telefon angemeldet. Es war 9.30h. Da die Rezeption erst um 10.00h öffnete, war noch niemand da. So sagte ich ihr, dass sie wohl bis um 10.00h warten müsse. Ich fragte sie nach dieser Kajaktour, da es mich so spontan auch noch gereizt hätte. Ellen, so hiess diese Frau nämlich, erklärte mir, dass man hier ein Kajak mieten kann, man nach Ligatne chauffiert wird, wo man dann die 24km im Gauja-Fluss zurück zum Campingplatz in Sigulda paddelt. Leider gäbe es keine Einzelkajaks, und man zahle pro Boot, nicht pro Stunde. Da sie alleine reise, sei das jetzt etwas blöd, da es so etwas teuer sei alleine ein Boot zu mieten. Aber jetzt habe sie ja mich getroffen, und ich könne ja mitkommen. Da sagte ich spontan zu :). Ellen freute sich extrem, dass ich sie so spontan begleiten werde. Und natürlich auch, dass sich die Mietkosten des Kajaks halbierten :). Während dem Paddeln lernten wir uns etwas besser kennen. Ellen kommt ursprünglich aus Michigan (USA), lebt jetzt aber seit 7 Jahren in Hongkong. Dort arbeitet sie in einer lokalen Schule als Englischlehrerin. Sie verbringt nun ihre Sommerferien in der Mongolei, in Russland, Lettland und Estland. Es war interessant uns gegenseitig von unseren Erlebnissen zu berichten. Ich weiss nicht, wie alt Ellen ist, aber ich schätze sie 34 Jahre. Sie ist schon weit herumgekommen – besonders in Indien und allg. Asien. Als wir nach ca. 4h gemütlichem Paddeln und Lunchbreak am Campingplatz ankamen, beschlossen wir noch die Bischofsburg Turaida zusammen zu besichtigen. Das ist die meistbesichtigte Sehenswürdigkeit in Lettland, habe ich gehört. Nachher gings noch zur Gütmana ala (Gutmannshöhle). Diese Grotte ist die grösste Höhle im Baltikum und die älteste Sehenswürdigkeit in Lettland. (Aber im Fall nichts Spezielles). Das war wirklich ein super Tag! Ellen hat mich noch nach Hongkong eingeladen. Ich müsse einfach in den nächsten zwei Jahren kommen, da ihr Vertrag nur noch so lange daure, und sie nicht wisse, ob sie diesen nochmals verlängern werde. Klingt verlockend :)! Wir haben uns dann verabschiedet. Sie hatte nämlich in gegengesetzter Richtung, in die ich ging, ein Zimmer in einem Hostel. Auf dem Parkplatz, wo mein Auto stand, hörte ich, wie eine junge Frau mit ihrer Mutter am Kiosk fragte, wie sie am besten nach Sigulda kommen. Da ich ja eh nach Sigulda fuhr, sprach ich die zwei Frauen an, und sagte, sie könnten mit mir fahren. So fuhren wir zu Dritt zurück nach Sigulda (5km). Es handelte sich um zwei Litauerinnen, die hier ausserhalb von Sigulda auf einem Campingplatz waren. Ich sagte ihnen, dass ich bald nach Litauen reisen werde. Als die Beiden beim Supermarkt ausstiegen, bedankten sie sich vielmals, und die junge Frau (ca. 22 Jahre) gab mir ihre Nummer – Falls ich irgendwelche Probleme, oder Hilfe bräuchte in Litauen, soll ich sie einfach anrufen. Ich genoss die super Abendstimmung zuoberst auf dem Turm der mittelalterlichen Burg. Der Sonnenuntergang war magisch. Nach einiger Zeit gesellten sich zwei Burschen dazu. Wir kamen ins Gespräch…es stellte sich heraus, dass sie zwei Tschechen waren, die mit dem Vater des einen (also insgesamt zu Dritt) eine 9-tägige Reise durch das Baltikum machten. Auch mit einem Bus, der aber etwas kleiner ist als meiner, und nur zum Fahren und Schlafen gebraucht wird. Wir erzählten von unseren Reisen und was wir sonst so im normalen Leben machen. Die Jungs fragten mich nach meinem Alter. Wenn mich jemand nach meinem Alter fragt, fordere ich immer eine Schätzung. Es nimmt mich immer wieder Wunder, was die Leute so schätzen. Ich war schon zwischen 20 und 27 Jahre alt. 90% der Personen haben mich bis jetzt immer zu jung geschätzt. Ich spasse dann, indem ich sage, dass mich halt die gute Schweizer Bergluft jung hält… :). Die Jungs schätzten mich 19! Ein neuer Rekord, hahaha! In der Zwischenzeit war über eine Stunde vergangen. Der Vater rief an, und kam mit dem Auto vorbei. Sie fuhren noch in der Nacht weiter nach Estland, wo sie dann eine Schlafstelle finden wollten. Ich fuhr zurück zum Camping, und schlief schon bald ein.



letzte Tage in Estland

23 08 2012

Wie ich ja schon im vorherigen Bericht erwähnt habe, fuhr ich zurück nach Estland. Auf dem Weg dorthin, stoppte ich noch kurz in Sigulda, um dort im Touristoffice bereits Informationen über den Gaujas Nationalpark und Cesis zu holen. Diese Orte werde ich nämlich besuchen, wenn ich von Estland zurück komme. Ich steuerte Võru in Lettland an. In meinem Reiseführer steht, dass 18km südlich von diesem Dorf der höchste Punkt des Baltikums liegt. Dieser Hügel heisst Suur Munamägi (Grosser Eierberg) und ist stolze 318m hoch. Als ich dort ankam, war ich etwas enttäuscht. Man hatte zuoberst überhaupt keine Aussicht – die Bäume versperrten jegliche Sicht. Man hätte den Lift hoch zum Aussichtsturm nehmen können, aber 1. war es neblig, und man hätte keine gute Sicht gehabt, und 2. war es viel zu teuer für eine schlechte Sicht, die sehr wahrscheinlich eh nur Wald geboten hätte. Die Zeit war inzwischen schon recht vorangeschritten, und ich suchte einen Campingplatz mit Waschmöglichkeit und Internet. Es war ja wieder höchste Zeit etwas von mir hören zu lassen, und die Wäsche war langsam, aber sicher auch wieder fällig. So ging ich auf einen Campingplatz in der Nähe von Võru, und schrieb die letzten Berichte, die ihr im Blog sehen könnt. Leider hatte es dort keine Waschmaschine.

Am nächsten Tag ging die Reise weiter in die Universitätsstadt Tartu. Mit etwa 100‘000 Einwohner (davon rund 20‘000 Studenten) ist sie die zweitgrösste Stadt Estlands. Ich ging auf dem Domberg, wo die Ruine der mittelalterlichen Domkirche thront, besuchte die Johanneskirche (Tartus Wahrzeichen), spazierte über den Rathausplatz und durch andere Gassen. Die Stadt hat mich jetzt nicht sonderlich beeindruckt. Da hat mir Tallinn, trotz den 10-fachen Touristen, viel besser gefallen. Mein Nachtquartier schlug ich in Elva auf. Dort konnte ich dann auch meine Wäsche waschen. Aaaber, sie hatten keinen Tumbler. Da die Wäsche am nächsten Mittag natürlich noch nicht trocken war, musste wieder meine gute Stube zum Resttrocknen herhalten. Der Campingplatz hatte eine super Feuerstelle. So habe ich ein Feuer gemacht, und, jaaa, war habe ich wohl gemacht? Jaaa, Cervelat gebrätelt :). Zum Dessert gab es dann noch eine „Schoggibananä“. Mhmmm, das war ein Gaumenschmaus. Leider habe ich einen viel zu scharfen Senf gekauft – meine Kopfhaut fängt an zu jucken, und ich habe das Gefühl meine Nasenhaare brennen. Das kommt halt davon, wenn man die estnische Sprache nicht versteht… Am frühen nächsten Nachmittages, 17.8., fuhr ich weiter nach Otepää. Genauer gesagt zum Pühajärv (Heiligensee). Dieser buchtenreiche See gilt als Schönster der Gegend. Ein 12km langer Wanderweg führt rund um den See herum. Und das habe ich dann auch gemacht. Ich brauchte etwas mehr Zeit für die Umrundung, als ich mir eigentlich gedacht hatte. Ich verlief mich nämlich wieder einmal. An der Südspitze des Sees war ich irgendwie so in Gedanken versunken, dass ich wohl eine Verzweigung nicht gesehen hatte. Irgendwann fiel mir dann auf, dass ich schon lange keine weiss-gelb-weissen Markierungen mehr gesehen habe. Es führte aber immer noch ein guter Pfad weiter. Ich entschloss mich diesem Pfad zu folgen, und hoffte, dass ich dann eine Person treffen werde, die mir sagen kann, wo ich bin, und wo ich weitergehen muss. Ich traf dann wirklich eine Frau im Wald an. Sie sprach weder Englisch noch Deutsch. Mit Hilfe von Mimik und Gestik konnten wir uns verständigen, und ich fand wieder auf den richtigen Weg zurück. Als ich nach der Umrundung erleichtert beim Bus ankam, realisierte ich, dass ich mich etwa 1h verlaufen hatte. Ist ja nichts Neues bei mir (man denke zurück an meine norw. Wanderungen) :).

Es war schon ziemlich spät, als ich am gleichen Tag die Grenze zu Lettland überquerte – byebye Estland. Ich entschloss mich, auf den nächstbesten Campingplatz zu gehen, der nicht mehr allzu weit vom Gaujas Nationalpark entfernt ist. So übernachtete ich in Valmiera. Es wird wieder billiger! Das war ja der erste Campingplatz, den ich in Lettland besuchte (Riga mit Mädels in Hostel). Ich zahlte nur 7 Lats (ca. 13 CHF).