Von Deutschland nach Dänemark
3 06 2012Nicolaj ist gut in Hamburg angekommen. Wir bestiegen die Bahn, und fuhren zurück zum Stellplatz. Da sah er zum ersten Mal meine Behausung, und sogleich auch seine Unterkunft für die nächste Woche. Nachdem er sich den Bus angeschaut hatte, machten wir uns daran, den Kühlschrank zu reparieren. Das klappte wunderbar. Nach kurzer Zeit lief der Kühlschrank wieder :). Juhuuuiiii! Nachdem wir die bevorstehende Woche besprochen hatten (Wann? Wohin? Was?), gingen wir in die Stadt. Zuerst spazierten wir durch das Stadtzentrum, und machten da und dort den anderen Stopp. Da heute der Beginn des Hafenfestes war, gingen wir natürlich auch dort hin. Die Verpflegungsstände, Marktstände mit jeglichem Zeugs, Spielmöglichkeiten, usw. reihten sich aneinander. Menschen hatte es natürlich auch in Scharen. Wir entschieden uns, eine 1-stündige Bootstour durch den Hafen und die Speicherstadt zu machen. Das war eine tolle Tour. Wir sahen viele verschiedene und beeindruckende Schiffe, die extra zum Hafengeburtstag gekommen waren. Unter anderem kamen Schiffe direkt aus Russland. Die jungen Matrosen waren in der Uniform gekleidet, und waren wohl nicht älter als 20 Jahre. Langsam verspürten wir einen Hunger. So gingen wir die diversen Verpflegungsstände entlang, bis Nicolaj etwas ins Auge stach: Wildschwein am Spiess. Das war lecker! Wir verbrachten noch einige Zeit am Hafenfest, bevor wir die Reeperbahn besuchten. Nach einiger Zeit entschlossen wir uns zurück zum Bus zu gehen, um Nicolaj’s Einkaufstasche abzulegen. Wir planten nämlich am Hafenfest zu Abend zu essen. Vor dem Essen besichtigen wir jedoch noch eines dieser Russenschiffe. Schon noch cool, so ein Schiff! Als unsere Mägen knurrten, machten wir uns auf den Weg zu den Verpflegungsständen. Wir entschieden uns für „Riesenspiesse“ :). Wir schlenderten durch das rege Treiben, bis wir eine super Live Band spielen hörten. Wir blieben dort hängen, und genossen die Musik. Da wir beide schon seit früh morgens auf den Beinen waren, gingen wir noch vor Mitternacht zum Stellplatz zurück.
Adieu Hamburg! Heute geht’s nach St. Peter Ording. Kommt diese Ortschaft einigen von euch bekannt vor? Nicht? Und was, wenn ich die Serie „Gegen den Wind“ (mit Ralf Bauer) erwähne? Das ist nämlich der Ort, wo diese Serie gedreht wurde. Ein kleines Touristendörfchen. Es war gerade Ebbe und seeeeehr windig, als wir dort ankamen. Ich versucht dann eines dieser „berühmten“ Krabbenbrötchen. Das war zwar etwas trocken, aber dennoch ganz schmackhaft. Wir gingen noch zu einem Leuchtturm und genossen die Gegend. Könnt ihr euch noch an den Käpt’n Blaubär erinnern? Wenn ich die Leute hier sprechen hörte, erinnerte es mich jedes Mal an diese Sendung.
Am nächsten Tag, 13. Mai, ging es dann quer rüber nach Puttgarden. Wir hatten nämlich vor, von dort die Fähre nach Dänemark zu nehmen. Wir informierten uns über die Preise und die Abfahrtszeiten. Am Fährhafen hatte es auch ein grosses Duty-Free Schiff, wo man Sodas, Bier, Wein, jeglicher anderer Alkohol, Süssigkeiten, Kleider und Schuhe kaufen konnte. Die Dänen luden ihre Anhänger randvoll mit Sodas und Alkohol. Wir verbrachten noch die Nacht in Puttgarden, bevor es am nächsten Tag mit der Fähre (Fahrzeit 45 min.) nach Dänemark ging. Nach einigen Kilometern Fahrt wurden wir von einer Zollkontrolle aufgehalten. Sie wollten jedoch nur wissen, wohin wir wollten, und wie lange wir in Dänemark bleiben würden. Nach einem kurzen Blick in den Bus, durften wir bereits wieder weiter fahren. So setzte sich unsere Reise in Richtung Hauptstadt Dänemarks fort. Nach anfänglichen Schwierigkeiten den Campingplatz zu finden, klappte dies dann auch noch. Aber teuer ist es hier! Man merkte es schon. Man kommt dem teuren Norden immer näher… Für eine Nacht für 2 Personen zahlte ich bis jetzt durchschnittlich ca. 20 Euro. In Kopenhagen zahlten wir 37 Euro!!! Wir blieben für 2 Nächte. Der angebrochene Nachmittag/Abend verbrachten wir mit einem Spaziergang am Meer entlang, und kochten danach unser Abendessen.
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